Corporate Governance

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) definiert den Zweck der Corporate Governance als „zur Schaffung eines Umfelds von Vertrauen, Transparenz und Rechenschaftspflicht beizutragen, wie es nötig ist, um langfristige Investitionen, Finanzstabilität sowie Geschäftsintegrität zu fördern und so ein stärkeres Wachstum und eine inklusivere Gesellschaft möglich zu machen.“
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Governance auf den neuesten Stand bringen, sie dort halten und vermarkten.

In den letzten Jahren stiegen die Corporate Governance Anforderungen an Unternehmen und andere Organisationen kontinuierlich und wurden auch immer diversifizierter. Neben gesetzlichen Vorgaben gibt es Corporate Governance Kodices, welche wesentlich höhere Erwartungen an die Kontrolle und Überwachung von Institutionen legen. Darüber hinaus definieren auch Investoren, Ratingagenturen, Darlehensgeber und andere Stakeholder (Mitarbeiter, Verbände, etc.) oftmals eine eigene Erwartungshaltung an die Corporate Governance von Institutionen.

Vorteile guter Corporate Governance

Positiver Einfluss auf Kapitalbeschaffung

Werterhöhender Einfluss auf das Unternehmen

Reduzierung des unternehmerischen Risikos

Bezugsrahmen für Entscheider, Investoren, Banken, Stakeholder, etc.

Flexible Ausgestaltung

Positive Außendarstellung

Public Governance

Während die Corporate Governance von börsennotierten Gesellschaften inzwischen angemessen etabliert ist, ist diese bei ganz oder überwiegend durch Kommunen, Länder oder dem Bund beherrschten Gesellschaften, häufig substantiell unterentwickelt.

Aus diesem Grund haben zahlreiche öffentliche Verwaltungen eigene Public Governance Kodizes verabschiedet. Ziel ist es dabei, den eigenen Gesellschaften ein Regelwerk für effiziente und gute Unternehmensführung  an die Hand zu geben.

Klare Vorgaben für Arbeitsprozesse in den Aufsichtsgremien stärken auch die öffentlichen Verwaltungen und helfen der Reputation.

Governance & Values unterstützt Bund, Länder und Gemeinden durch Blended Learning, Inhalte, Coaching und der entsprechenden Mandatsträgervorbereitung.

Prinzipien guter Corporate Governance

Besetzung des Aufsichtsrats

Nötige Kompetenzen & Unabhängigkeit

Effizienz des Aufsichtsrats

Arbeitsweise und Organisation

Kapitalmaßnahmen

Kapitalerhöhungen, Rückkauf, Dividenden

Satzungen & Gesellschaftsverträge

Im Interesse aller Investoren und Stakeholder

Transparenz

Veröffentlichungspolitik

Wirtschaftsprüfer

Rotation & Unabhängigkeit

Vergütung

Zusammensetzung (fix & variabel)

Mergers and Acquesitions

Kommunikation und Interesse

Sports Governance

Im besonderen Fokus der Öffentlichkeit steht der Sport. Anders als bei privatwirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen, entwickeln sich Verfehlungen im sportlichen Bereich wie unter einem Brennglas.

Eine schlechte Governance in Vereinen und Verbänden belastet nicht nur die eigenen Finanzen und das Ansehen in der Öffentlichkeit, sondern kann auch die staatliche Förderung in Frage stellen. In Großbritannien wird eine Verpflichtung zu guter Führung bereits in einem Sports Governance Kodex von Vereinen und Verbänden eingefordert. (Link)

In zwei Studien (2016 und 2018), welche wir zusammen mit der Hamburg School of Business Administration (HSBA) durchführten, wurde der Stand der Corporate Governance in der Fußball Bundesliga eingehend untersucht.
Mit Hilfe unseres Coachings für Mandatsträger speziell in Vereinen und Verbänden können wir dazu beitragen, daß Vereine- oder Verbände die notwendige Expertise im jeweiligen Aufsichtsgremium hält, die Struktur den Bedürfnissen angepasst ist und allen Stakeholdern ein positives Signal sendet.

Tabelle nach der gesamten Anzahl an Punkten

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