Aufsichtsrats- und Governance Schulungen

"Blended Learning" ist ein Ansatz, der sich über die letzten Jahre immer weiter – auch getrieben durch fortschreitende Digitalisierung - in Lern- und Schulungsprojekten durchsetzt. Ziel ist es die Lerninhalte effizienter und schneller zu vermitteln und dabei die Akzeptanz zu erhöhen.

 

Oftmals ist es notwendig, dass die Plattform und die Inhalte aus Sicherheitsgründen auf den Servern der Gesellschaft, des Verbands oder der öffentlichen Verwaltung gehostet werden müssen.

 

Kein Problem für uns. Wir können Ihnen die Schulungs- bzw. Kommunikationsinfrastruktur auch auf den Servern Ihres Unternehmens zur Verfügung stellen, so daß alle Compliance-seitigen Vorgaben erfüllt werden.


Unser Angebot umfasst:

·                    Präsenztraining und Workshop

·                    Web basiertes Coaching

·                    Virtuelles Klassenzimmer

·                    Kurzanimationen und Erklärvideos

·                    Portale und soziale Medien

Governance Performance

In zunehmendem Maß ist die Nominierung, Qualifikation, Zusammensetzung und Arbeitsweise der Aufsichtsgremien ein Thema, das die Investorenseite umtreibt. Dabei stützt sie sich auf alle öffentlich verfügbaren Informationen – und diese sind in fast allen Fällen sehr überschaubar. Dies ist manchmal nur schwer verständlich, da ein qualitativ hochwertiges, gut organisiertes und ausgewogenes Gremium Garant für eine erfolgreiche und nachhaltige Unternehmensentwicklung ist.

Wir analysieren die Schwachstellen.

Verschiedene Themenbereiche auf Hauptversammlungsagenden werden von Investoren in der Mehrheit der Fälle einheitlich positiv oder negativ bewertet. In einigen Fällen weichen die Richtlinien und Einschätzungen aber auch grundsätzlich voneinander ab (z.B. Anträge zur Vergütung, Aktienrückkaufprogramme, Wahlen zum Aufsichtsrat).
Ursache hierfür sind individuell ausgestaltete Abstimmungsrichtlinien der Kapitalverwaltungsgesellschaften bzw. Verbänden, welche meist rigide angewendet werden.

Wir können die Gesellschaft darin unterstützen die Risiken und Missverständnisse im Umgang mit den Investoren zu reduzieren.

Die Lösung setzt an mit einer Analyse der Schwachstellen auf der Tagesordnung zur Hauptversammlung, dem Geschäftsbericht und der Webseite. Liegt das Problem lediglich in mangelnder Transparenz oder ist die Ursache für das Risiko tiefer zu suchen und diversifizierter? Kann eine bessere Kommunikation und aktives Engagement mit den wichtigsten Aktionären und Stimmrechtsberatern den Corporate Governance Auftritt verbessern?
Ziel ist eine positive Außendarstellung der Corporate Governance der Gesellschaft, um auf diese Weise die besondere treuhänderische Verantwortung und Unternehmenskultur zu dokumentieren.
Durch unsere langjährige Expertise lassen sich die Risken, welche durch mangelhafte Transparenz, nicht ausreichende Governance Praktiken und falsches Engagement entstehen reduzieren. Ihre Investoren werden es Ihnen danken.

Unterstützung beim Nominierungsprozess

Ein elementares Element der Arbeit im Aufsichtsrat ist die Nachfolgeplanung. Wir unterstützen den Aufsichtsratsvorsitzenden bzw. Nominierungsausschuss beim Nominierungs- und Besetzungsprozess von Aufsichtsgremien durch:   

·                    die Erstellung eines Anforderungsprofils

·                    die Identifizierung und Auswahl geeigneter Kandidaten

·                    die Besetzung, Berufung und Wahl in den Aufsichtsrat

Dabei berücksichtigen wir im Rahmen der Erstellung des Anforderungsprofils auch den stetigen Wandel im Umfeld der Unternehmen: Fragen der Digitalisierung, der sozialen und ökologischen Verantwortung, Diversität, Corporate Governance oder auch Erwartungshaltung der Investoren.

 

Unser umfangreiches Netzwerk versetzt uns, mit Hilfe unserer Partner, in die Lage Ihr Unternehmen bei der Identifikation und Auswahl geeigneter Kandidaten zu unterstützen: Angefangen mit der Erstellung einer „long-list“ über eine „short-list“ und Auswahlgesprächen bis hin zum Wahlvorschlag.

 

Eine sorgfältig vorbereitete Hauptversammlungsagenda erleichtert ein positives Votum bei den „Wahlen zum Aufsichtsrat“. Durch begleitende Schulungsmaßnahmen und einen gut strukturierten Onboarding-Prozess werden eventuelle Anlaufschwierigkeiten weiter reduziert.

Effizienzprüfung

Der Aufsichtsrat börsennotierter Unternehmen sollte gemäß Ziffer 5.6 DCGK regelmäßig seine Effizienz überprüfen. Spezialkodizes – etwa der Public Corporate Governance Kodex des Bundes (PCGK, Ziffer 5.1.1) oder der Kodex des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) (Ziffer 5.6) – sehen dies auch für weitere Unternehmenstypen vor. Seit dem 1. Januar 2014 ist für Kreditinstitute gemäß § 1 KWG eine jährliche Prüfung der Struktur, Größe, Zusammensetzung und Leistung des Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans rechtlich verpflichtend (§ 25d Absatz 11 Nr. 3 KWG).

Folgerichtig bietet Governance & Values Effizienzprüfungen basierend auf der Din Spec 33456 - Leitlinien für Geschäftsprozesse in Aufsichtsgremien an. Wir differenzieren unsere Prüfungen dabei zwischen:

          Aufsichtsrat in einer börsennotierten Aktiengesellschaft

          Aufsichtsrat in einem Aufsichtsgremium gemäß Kreditwesengesetz

          Aufsichtsrat in einer nicht börsennotierten Aktiengesellschaft

          Aufsichtsgremium in einer GmbH

          Aufsichtsgremium in einer öffentlichen Gesellschaft

          Aufsichtsgremium im professionellen Fußball

 

Inhalt der jeweiligen Effizienzprüfungen ist die Überprüfung der Einhaltung der regulativen Anforderungen, seien diese gesetzlicher oder satzungsrechtlicher Natur. Einschlägige Verhaltensrichtlinien können ebenfalls eine Rolle spielen. Darüber hinaus wird die Effizienz der Überwachungstätigkeit und die Zusammensatzung des Aufsichtsgremiums und seiner Ausschüsse geprüft. Ein wichtiges Element in Zusammenhang mit letzterem Punkt ist auch die Eignung und Tätigkeit der einzelnen Gremiumsmitglieder.

 

Grundsätzlich wird die Effizienzprüfung in folgenden Schritten ablaufen:

1)         Planung und Vorbereitung

2)         Fragebogenanalyse

3)         Strukturierte Einzelinterviews

4)         Diskussion und Dokumentation der Ergebnisse

Dabei ist ein anonymisierter Peergroup-Vergleich zur besseren Einschätzung der eigenen Performance selbstverständlich.

Ad Hoc Abstimmung

In der Regel üben Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft oder Bankenvertreter die Stimmrechte der Investoren auf den Hauptversammlungen entsprechend der Weisungen aus. An diese sind sie gebunden. Ein Entscheidungsspielraum besteht nicht.

Im Falle von Ad hoc – Anträgen, die auf der Hauptversammlung gestellt werden, können die Vertreter das Stimmrecht oftmals nicht ausüben, da diese Anträge in der Regel nicht von der Weisung gedeckt sind.

 

Somit besteht die Möglichkeit, dass Minderheitsaktionäre plötzlich zu Mehrheitsaktionären werden und Zufallsmehrheiten entstehen.  

 

Governance & Values organisiert für sie die Vertretung auf der Hauptversammlung und ermöglicht durch einen Push-Dienst die informierte Abstimmung. Ein entsprechendes Reporting ist selbstverständlich.